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Die Ukraine erschließt Innovationen: Ein Bericht über das E-Governance-Forum 2016

Am 25. November 2016 hat in Lwiw (Ukraine) 451°E stattgefunden – ein allukrainisches E-Government-Forum. Veranstaltet von dem Lwiwer Stadtrat und der SmartLviv-Stiftung mit Unterstützung von SAP, MasterCard, Kyivstar, DeNovo und anderen ukrainischen und internationalen Unternehmen, ist 451°E eines der wichtigsten Events in der Ukraine, die Reformen, Digitalisierung und Innovationen gewidmet sind. Lyubomyr Boychuck, der geschäftsführende Vizepräsident für Business Development bei Infopulse hat als Referent der Veranstaltung beigewohnt und über die Erfahrungen von Infopulse bei der Umsetzung des Online-Bürgerkabinetts für die Stadt Lwiw gesprochen.

E-Governance-Forum im Detail

Die große jährliche Networking-Veranstaltung 451°E vereint Menschen, Organisationen und Unternehmen, die sich bei der Umsetzung von E-Government und der Initiativen zur digitalen Transformation sowohl in der Ukraine als auch im Ausland engagieren. Darunter sind: Botschafter der europäischen und asiatischen Staaten, Vertreter der Präsidentenadministration, Parlamentsabgeordnete, Beamte des Stadtrats von Lwiw, Delegierte aus anderen ukrainischen Städten, berühmte Wissenschaftler und Professoren, CEOs der IT-Unternehmen und Start-ups, Leiter der ukrainischen und internationalen Fonds und Unternehmen u.a. Insgesamt haben über 65 Redner vorgetragen, und über 200 Teilnehmenden haben über die Erfolge und Herausforderungen der Digitalisierung auf Länderebene diskutiert:

  • Die technologische Revolution in der Ukraine
  • E-Government-Finanzierungsstrategien
  • Cloud-Lösungen für E-Government und Digitalisierung
  • Umsetzung des E-Votings
  • Bau intelligenter Städte
  • Top-10 der besten Start-ups und Lösungen für die ukrainischen Städte
  • Zahlungsinnovationen im öffentlichen Verkehr für intelligente Städte
  • Top-8 der Beispielprojekte für die erfolgreiche Umsetzung der Lösungen durch die ukrainischen Städte u.a.

Werfen wir einen genaueren Blick auf die spezifische Fälle und die jüngsten Trends der allstaatlichen Multilevel-Reformen, die derzeit in der Ukraine umgesetzt werden.

Warum die Ukraine ein innovatives Land ist

In den letzten paar Jahren hat sich die Ukraine zu einem der führenden Technologie-Ländern durch die Einführung von Innovationen und Digitalisierung auf vielen Ebenen entwickelt. Das Jahr 2016 zeigt eine deutliche Ausweitung der E-Government-Projekte in der Ukraine. Die E-Government-Studie 2016 der Vereinten Nationen belegt, dass die Ukraine sich in puncto EGDI auf Platz 62 und beim E-Teilnahmeindex auf Platz 32 von 193 Ländern befindet, was einen deutlichen Fortschritt in nur 2 Jahren bedeutet.

Laut Herrn Sergiy Frantsishko, dem geschäftsführenden Vizepräsidenten für Business Development bei Mastercard Ukraine, war die Ukraine eines der ersten Länder der Welt, das kontaktlose Zahlungen für öffentliche Verkehrsmittel gestartet hat, wobei Kiew die 5. Stadt nach London, St. Petersburg, Chicago und Bukarest wurde. Die Ukraine bereitet sich aktiv darauf vor, die Blockchain-Technologie für E-Government-Projekte einzuführen. Z.B. hat die Nationalbank der Ukraine vor kurzem die Roadmap für Bargeldlose Wirtschaft mit Plänen zur Verwendung von Blockchain als Basis für elektronisches Geld vorgestellt. Ein weiteres Beispiel ist die Verwendung von Blockchain sind dezentralisierte und transparente elektronische Wahlen – eine E-Vox-Plattform wurde bereits in mehreren ukrainischen Städten getestet.

Herr Oleksandr Danchenko, Leiter des Ausschusses für Informatisierung und Informationstechnologie sprach über die jüngsten bedeutenden Initiativen und Veränderungen, die 2016 eingeführt wurden:

  • Massenproduktion biometrischer ID-Karten mit Mikrochips, die die Speicherung personenbezogener Daten ermöglichen und somit alte Papierausweise ersetzen.
  • Schnelle Expansion der 3G-Konnektivität in den meisten ukrainischen Städten, die 50% der Bevölkerung abdeckt, und laufende Umsetzung der Vorarbeiten zur Vorbereitung der Einführung von 4G (LTE) bis 2018.
  • Annahme des Gesetzes zu elektronischen Trust-Services (wie BankID und MobileID).
  • Gesetzesentwurf über die staatliche Annahme von Cloud-Technologien.
  • Eröffnung des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit und Annahme des Gesetzesentwurfs über die Grundsätze des staatlichen Cyberraum-Schutzes.
  • Gesetzesentwurf zur Beseitigung künstlicher regulatorischer Barrieren für den Export von Dienstleistungen.
  • Gesetzesvorlage über die Beseitigung der Steuer-Miliz, die weitgehend vom IWF unterstützt wird, und die Vereinfachung des Steuersystems.

All diese Erfolge beweisen, dass die Ukraine nicht zurückbleibt und dass es einen großen Raum für Innovationen und Investitionen gibt.

Lokale Initiativen, die das globale Bild verändern

Herr Andriy Sadovyi, Bürgermeister der Stadt Lwiw betont insbesondere den Wert des Humankapitals, da alle Reformen und Aktivitäten ohne Menschen unmöglich wären. Öffentliche Initiativen und Start-ups erhalten nun wachsende Unterstützung von den privaten Unternehmen und der Regierung. Derzeit werden Projekte wie E-Auction3.0 (eine Blockchain-basierte Auktion), Navizor.com (ein Online-Service für die Überwachung der Straßenqualität), Digitale Polizei (eine App für die öffentliche Sicherheitsanalyse) und uMuni (eine Smart-City-Plattform) aktiv entwickelt und umgesetzt.

Ein weiteres Beispiel für vergleichbare Initiativen ist das Lwiwer Online-Bürgerportal, das von Infopulse, ICT Competence Center und DeNovo Data Center entwickelt wurde. Das Bürgerportal bietet Zugang zu verschiedenen öffentlichen und sozialen E-Services mit sicherer Authentifizierung über BankID und mobile ID. Nach Angaben von Herrn Lybomyr Boychuk, dem geschäftsführenden Vizepräsidenten für Business Development bei Infopulse, war Lwiw eine der ersten Städte in der Ukraine, die diese Art von öffentlichen Dienstleistungen gestartet haben. Gegen Ende 2016 nutzt jeder vierte Lwiwer Bürger die öffentlichen Dienstleistungen online.

Die Ukraine erschließt Innovationen: Ein Bericht über das E-Governance-Forum 2016 - Infopulse - 211744

Die Umsetzung des Online-Bürgerservice ist für die Finanzierung öffentlicher Initiativen von Vorteil, da den Bürgern so ein Raum für die Verwaltung des Haushaltes geboten wird. Im Jahr 2016 haben 23.000 Menschen für öffentliche Initiativen online gestimmt, wobei mindestens 17.000 Bürger ihre Stimme über die BankID abgegeben haben. So wurde z.B. im Rahmen des IT-Arena-Forums bei einer Online-Umfrage ein modernisierungsbedürftiger Stadtteil Lwiws ausgewählt, der dann ca. 20 Millionen UAH aus dem Stadthaushalt bekommen hat.

Das Beispiel von dem IT-Arena-Forum veranschaulicht, wie Hackathons, IT-Foren und andere Veranstaltungen nicht nur für die IT-Branche, sondern auch für die Verbesserung der Lebensqualität und des Investitionsklimas nützlich sein können. Wenn es um die Entwicklung der intelligenten Städte geht, dienen solche Veranstaltungen als Ideenaggregatoren, die lokale und internationale Unternehmen, Start-ups, Aktivisten und die breite Öffentlichkeit anziehen.

Doch mit jedem neuen Erfolg kommt eine neue Herausforderung.

Die Ukraine wird digital

Laut einem Sonderbericht von PwC, der im Laufe des Forums erwähnt wurde, ergibt 1 Milliarde des Einkommens eines Unternehmens mindestens 3 Milliarden des Bruttoinlandsproduktes. Bei der ukrainischen IT-Industrie, die eine der stärksten in Europa ist, wird die Weiterentwicklung der Industrie und die E-Government-Einführung somit zur obersten Priorität für die Ukraine.

Einer der wichtigsten Schritte, die in der nächsten Zukunft getan werden sollen, besteht darin, die Einführung der neuen Technologien auf staatlicher Ebene zu erleichtern. Dazu wird ein fünf- bis zehnjähriger Staatsplan für die Entwicklung der IT-Branche entworfen, der von einer Reihe staatlicher und öffentlicher Institutionen unterstützt wird.

So wird z.B. die European Business Association die Zusammenarbeit zwischen der Regierung und der IT-Branche beeinflussen, um das Investitionsklima voraussichtlich für die nächsten 10-15 Jahre auf der legislativen Ebene zu sichern. Laut Herrn Volodymyr Stavniuk, dem Vorstandsvorsitzenden der Staatlichen Finanzinstitution für Innovationen, ist die Ukraine in der Tat bei den ausländischen Unternehmen beliebt, die ihrerseits volle gesetzgebende Unterstützung von der SFFI haben. Herr Giorgi Vashadze, Gründer der Stiftung für Innovation und Entwicklung, einer nichtstaatlichen Plattform für Innovationen, hat in seinem Beitrag die Bedeutung des Aufbaus eines richtigen Ökosystems für die Unternehmen und die Verbesserung der damit verbundenen Gesetze und Vorschriften erörtert. Neue Technologien, wie Blockchain, helfen, die Monopolisierung und Korruption zu bekämpfen, indem sie die Vermittler und die zentralen Behörden ausschalten.

Wir beobachten also, dass viele wichtige Projekte derzeit in den ukrainischen Städten umgesetzt werden. Während lokale Änderungen und Bemühungen bereits vorhanden sind, ist es jetzt Zeit für ein umfassenderes Konzept. Die Reformen in der Ukraine gewinnen erst an Tempo, doch der Fortschritt ist schon spürbar. In den nächsten Jahren erwarten wir, dass immer mehr E-Government-Projekte verwirklicht, Budgets vergeben und Start-ups in der Ukraine gegründet werden, um die Digitalisierung der öffentlichen Dienstleistungen zu beschleunigen, da die Ukraine den Weg der Innovationen eingeschlagen hat.